Ausgangslage klären
Wir besprechen Grundstück, Eigentumsverhältnisse, Altbestand, Verkaufsziel und gewünschten Zeitrahmen.
Grundstück verkaufen
Bodenrichtwert, Zuschnitt und Größe sind nur der Anfang. Entscheidend sind Bebaubarkeit, Erschließung, Altbestand, Rechte, Teilbarkeit und die Käufergruppe, die das Potenzial des Grundstücks tatsächlich nutzen kann.
Grundstückswert verstehen
Zwei Grundstücke in derselben Bodenrichtwertzone können wirtschaftlich sehr unterschiedlich sein. Form, Straßenfront, Topografie, Erschließung, Abstandsflächen, Baumbestand, Altlasten und die mögliche Bebauung beeinflussen die Nutzbarkeit erheblich.
Eine gute Vermarktung macht deshalb nicht nur die Fläche sichtbar, sondern erklärt, welches Nutzungspotenzial realistisch besteht und welche Käufergruppen dafür infrage kommen.
Der Ablauf
Wir besprechen Grundstück, Eigentumsverhältnisse, Altbestand, Verkaufsziel und gewünschten Zeitrahmen.
Fläche, Zuschnitt, Zufahrt, Erschließung, Umfeld und Besonderheiten werden strukturiert erfasst.
Bebauungsplan, § 34 BauGB, Baulasten und vorhandene Genehmigungen werden soweit möglich berücksichtigt.
Bodenrichtwert, Markt, Nutzungspotenzial und Käufergruppen werden zu einer nachvollziehbaren Preisstrategie verbunden.
Flurkarte, Lageplan, Fotos, vorhandene Bauunterlagen und die wichtigsten Grundstücksdaten werden aufbereitet.
Private Bauherren, Nachbarn, Investoren oder Bauträger werden passend zur Immobilie angesprochen.
Nach Einigung werden die erforderlichen Angaben für den Kaufvertrag zusammengestellt und der Abschluss begleitet.
Mein Leistungsumfang
Bodenrichtwert
Der Bodenrichtwert beschreibt einen durchschnittlichen Lagewert innerhalb einer Zone. Er berücksichtigt jedoch nicht jede Besonderheit des einzelnen Grundstücks.
Abweichungen können sich beispielsweise aus Zuschnitt, Größe, Erschließungszustand, Bebaubarkeit, Altbestand, Belastungen oder einer besonders guten oder ungünstigen Mikrolage ergeben.
Wertfaktoren
Umfeld, Nachbarschaft, Infrastruktur, Straßenlage und Nachfrage prägen das Preisniveau.
Form, Tiefe und Straßenfront bestimmen, wie gut sich das Grundstück nutzen und bebauen lässt.
Bebauungsplan, Umgebungsbebauung, Abstandsflächen und mögliche Baukörper sind zentrale Wertfaktoren.
Straße, Wasser, Abwasser, Strom, Telekommunikation und offene Beiträge beeinflussen Kosten und Attraktivität.
Ein vorhandenes Gebäude kann nutzbar, sanierungsfähig oder wirtschaftlich eher als Abrissobjekt zu bewerten sein.
Wegerechte, Leitungsrechte, Baulasten, Erbbaurecht oder Altlasten können Nutzung und Wert verändern.
Bebaubarkeit
Bebauungsplan
Ein Bebauungsplan kann unter anderem Art und Maß der Nutzung, Baugrenzen, Geschosszahl und Dachform regeln.
§ 34 BauGB
Ohne Bebauungsplan kann sich die Zulässigkeit danach richten, ob sich das Vorhaben in die vorhandene Umgebungsbebauung einfügt.
Bauvoranfrage
Bei unklarer oder besonders wertrelevanter Bebaubarkeit kann eine Bauvoranfrage zusätzliche Klarheit schaffen.
Grundstück mit Altbestand
Bei älteren oder stark sanierungsbedürftigen Häusern kann der Grundstückswert wirtschaftlich wichtiger sein als der bestehende Baukörper.
Entscheidend ist, welche Nutzung realistisch möglich ist, welche Abriss- oder Sanierungskosten zu erwarten sind und ob private Käufer, Projektentwickler oder Bauträger die passende Zielgruppe sind.
Käufergruppen
Suchen meist ein klar nutzbares Baugrundstück für ein Einfamilienhaus oder Doppelhaus.
Interessieren sich möglicherweise für Erweiterung, Gartenfläche, Zufahrt oder Zusammenlegung.
Prüfen Ausnutzbarkeit, Projektgröße, Baurecht, Vermarktungschancen und Wirtschaftlichkeit.
Bewerten Entwicklungspotenzial, Teilbarkeit, Ertrag und langfristige Nutzungsmöglichkeiten.
Können bei nutzbarem Altbestand eine Alternative zum Abriss sein.
Konzentrieren sich auf komplexere Grundstücke, Nachverdichtung oder größere Entwicklungsmöglichkeiten.
Wichtige Unterlagen
Typische Fehler
Der Richtwert berücksichtigt nicht alle objektspezifischen Vor- und Nachteile.
Ungeprüfte Annahmen können zu falschen Preisvorstellungen und späteren Konflikten führen.
Ein Gebäude kann wertsteigernd, wertneutral oder kostenbelastend sein.
Private Bauherren und Bauträger bewerten Grundstücke nach unterschiedlichen Kriterien.
Fehlende Auskünfte verzögern Prüfung, Finanzierung und Verhandlung.
Eine mögliche Teilung muss planungsrechtlich, vermessungstechnisch und wirtschaftlich realistisch sein.
Warum Christoph Milcz Immobilien?
Neben dem klassischen Immobilienverkauf habe ich über viele Jahre Bauinteressenten beraten, Hauskosten kalkuliert und passende Grundstücke gesucht und vermittelt.
Diese Erfahrung hilft dabei, Grundstücke nicht nur als Fläche zu betrachten, sondern aus Sicht der späteren Nutzung, Bebauung und Käuferentscheidung einzuordnen.
Mehr über meine ErfahrungHäufige Fragen
Nein. Der Bodenrichtwert ist ein Orientierungswert. Der konkrete Wert hängt zusätzlich von Lage, Zuschnitt, Bebaubarkeit, Erschließung, Altbestand, Belastungen und Markt ab.
Je nach Lage kann sich die Bebaubarkeit aus einem Bebauungsplan oder nach § 34 BauGB aus der Umgebungsbebauung ergeben. Für mehr Sicherheit kann eine Bauvoranfrage sinnvoll sein.
Ja. Entscheidend ist, ob das Gebäude noch wirtschaftlich nutzbar ist oder das Neubau- und Entwicklungspotenzial im Vordergrund steht.
Hilfreich sind Grundbuchauszug, Flurkarte, Lageplan, Baulastenauskunft, Angaben zur Erschließung, vorhandene Bauunterlagen und Informationen zur planungsrechtlichen Situation.
Nein. Sie hängt von Grundstückszuschnitt, Baurecht, Erschließung, Zufahrt, Abstandsflächen und weiteren Anforderungen ab.
Das kann bei geeigneten Grundstücken sinnvoll sein. Häufig ist es besser, zunächst Potenzial, Unterlagen und Zielgruppe zu klären, bevor Verhandlungen beginnen.
Unverbindlich kennenlernen
Erzählen Sie mir kurz, wo das Grundstück liegt, ob ein Altbestand vorhanden ist und was Ihnen beim Verkauf wichtig ist. Ich melde mich persönlich bei Ihnen.